Die islamischen „Brüder“ von Papst Franziskus töten die Christen

Der Islam nimmt für sich in Anspruch, das Christentum zu „übertreffen“ und fährt fort, die „Ungläubigen“ zu massakrieren. Dies zu vergessen, ist eine Offenbarung von religiösem Relativismus

Magdi Cristiano Allam – Montag, 12. August 2013 – 07:43

papa_francisco_jornada_mundial_jmj3jpgNach Johannes Paul II, der die Wand eines uralten Vorurteils brach, indem er die Juden im Verlaufe seines historischen Besuches der Synagoge von Rom am 13. April 1986 „unsere älteren Brüder“ nannte, hat gestern Papst Franziskus beim Angelus auf dem Petersplatz die Muslime als „unsere Brüder“ bezeichnet, indem er eine Botschaft an sie richtete anlässlich des Abschlussfestes des Ramadan, des Monats des islamischen Fastens.

Nun, wenn die theologische Verbindung zwischen Judentum und Christentum unzweifelhaft ist,  da Jesus Jude war und das Christentum das Alte Testament sein eigen nennt, gründet im Gegensatz dazu der Islam, der 7 Jahrhunderte später beginnt, auf der Leugnung der göttlichen Wahrheit des Judentums und des Christentums, indem er sich auffasst als die Religion, die ihre Abweichungen/Verfälschungen berichtige und die Offenbarung vervollständige und die Prophetenreihe besiegle.

Wenn „unsere Brüder“ im weiteren Sinne sich beziehen würde auf unser gemeinsames Menschsein, wären die Worte des Papstes einwandfrei. Aber wenn „unsere Brüder“ in einem theologischen Kontext gebraucht wird, dann läuft das auf einen religiösen Relativismus hinaus, der die Absolutheit der christlichen Wahrheit verwässert, indem sie auf die gleiche Ebene gestellt wird wie die islamische Ideologie, die physiologisch so sehr gewalttätig ist, dass sie Allah nicht als „Vater“ und die Gläubigen als „Söhne/Kinder“  auffasst, sondern als eine dermaßen transzendente Wesenheit, dass sie nicht einmal dargestellt werden kann und der gegenüber wir exklusiv totale Unterwerfung schulden. Nur im Judentum und vor allem im Christentum, der Religion des Gottes, der Mensch geworden ist und die den Menschen nach dem Bilde und der Ähnlichkeit Gottes sieht, ist Gott Vater und sind wir alle seine Kinder, und sind wir unter uns Brüder.

Papst Franziskus hat beim Angelus, nachdem er befürwortet hat, dass der Christ „einer ist, der in sich ein großes, tiefes Verlangen trägt: jenes nämlich, seinem Herrn zusammen mit den Brüdern zu begegnen, mit den Gefährten der Straße“, „einen Gruß an die Muslime der ganzen Welt, unsere Brüder, gerichtet, die vor kurzem den Abschluss des Ramadan-Monats gefeiert haben, der in besonderer Weise dem Fasten, dem Gebet und dem Almosen“ gewidmet ist. Wenn die Muslime „unsere Brüder sind“ und wenn die Mission des Christen die ist, „sich vor seinem Herrn zusammen mit der Brüdern“ einzufinden, befinden wir uns vor einem theologischen Bild, das das Christentum und den Islam auf die selbe Ebene stellt, indem es sie als zwei verschiedene Wege betrachtet, die jedoch zum gleichen Gott führen.

In seiner Botschaft an „die Muslime der ganzen Welt“ vom 10. Juli, hatte der Papst geschrieben: „Indem ich nun zum gegenseitigen Respekt in den interreligiösen Beziehungen, besonders zwischen Christen und Muslimen komme, sind wir aufgerufen, die Religion des andern zu achten, ihre Lehren, Symbole und Werte“, und zwar „ohne Bezug zu nehmen auf den Inhalt ihrer religiösen Überzeugungen“. Franziskus fügt hinzu: „Eine besondere Wertschätzung ist geschuldet den religiösen Führern und den Kultstätten. Wieviel Leid verursachen die Angriffe auf die einen oder anderen derselben!“ Nun, wenn man das Christentum und den Islam auf die gleiche Ebene stellt, indem man sie als gleichwertige und gleichwürdige Religionen nimmt, ohne jedoch in den Sachgrund ihres Inhaltes zu einzutreten, so wie wenn man die Gewalttätigkeit verurteilt, die sich gegen die religiösen Führer und die Kultstätten richten, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich um islamische Gewaltanwendung zum Schaden der Christen handelt, ist das Resultat dieses, dass der Papst einerseits den Islam legitimiert, der sich als einzige wahre Religion sieht, und anderseits  Nachgiebigkeit zeigt im Angesichte des Terrorismus und der islamischen Invasion, nachdem sie die südlichen und östlichen Ufer des Mittelmeeres dem Islam unterworfen haben, nun unsere nördliches Ufer in Angriff nehmen.

Der religiöse Relativismus ist auch offensichtlich in der Botschaft, die am vergangenen 8. August von Kardinal Angelo Scola an die Muselmanen gerichtet wurde, in der man liest: „Die Treue gegenüber den Geboten unserer jeweiligen religiösen Traditionen, wie das Gebet und besonders Euer im Monat Ramadan beobachtetes Fasten, flößt uns Vertrauen und Mut ein, den Dialog und die Zusammenarbeit zu fördern, verstanden als notwendige Frucht der Gottes- und der Nächstenliebe, den beiden biblischen und koranischen Säulen jeglicher authentischer Spiritualität“.  Sich eine Kontinuität und eine theologische Verbindung zwischen Judentum, Christentum und Islam auszudenken, gegründet auf der Liebe Gottes und des Nächsten, ist doch nur eine Hoffnung, die Tag für Tag durch die Fakten widerlegt wird.

Der Fall des Paters Paolo Dall’Oglio, Jesuit wie der Papst, glühender Relativist, der dermaßen die Forderung der Islamisierung Syriens unterstützt hat, dass er von Assad‘s Regierung verjagt wurde, der aber desungeachtet von den syrischen islamischen Terroristen gefangengenommen wurde, bestätigt uns, dass die Islamisten niemals darauf verzichten werden, die Christen, die Juden, die Ungläubigen dem Islam zu unterwerfen, wie es ihnen Allah im Koran des Mohammed auferlegt. Gerade gestern, während der Papst in Rom die Muselmanen „unsere Brüder“ nannte, haben die Muslime in Aegypten eine Kirche und 17 Häuser von Christen niedergebrannt. Während im Irak das Ende des Ramadan von den sunnitischen islamischen Terroristen mit 10 Autobomben gefeiert wurde, womit sie den Tod von 70 Personen verursacht haben.

Gewiss drängt uns das Christentum und unser gemeinsames Menschsein, den Nächsten zu lieben unabhängig von seinem Glauben, seiner Ideologie, Kultur oder Ethnie, aber die Annahme des religiösen Relativismus verwandelt sich in den Selbstmord des Christentums und unserer Zivilisation, welche die fundamentalen Rechte der Person und der Demokratie hervorgebracht hat.

twitter@magdicristiano

(Aus dem Italienischen übersetzt von Paul O. Schenker)

Ein Kommentar zu “Die islamischen „Brüder“ von Papst Franziskus töten die Christen

  1. Bei Herrn Bergoglio dürfte es sich um einen Häretiker handeln. Er verdient – für mich – nicht den geringsten Respekt als Papst, ihn als „Heiligen Vater“ zu titulieren, halte ich für blasphemisch.
    Doch ein letztgültiges Urteil steht Pia T. nicht zu. Nur einem bekehrten Papst und/oder ein von ihm einberufenem Konzil.
    Bis dahin besteht in der Kirche ein absoluter Notstand. Möge der Herr diese fast unerträgliche Zeit für die Kirche abkürzen…

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